In Elmenhorst (Landkreis Vorpommern-Rügen) wurde am Donnerstagvormittag eine Postbotin von einem Jagdhund angefallen. Sie musste aufgrund von Bisswunden an beiden Armen im Krankenhaus behandelt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung gegen den Hundebesitzer.

Ein Jagdhund fiel am Donnerstag gegen 11.20 Uhr eine Postbotin in Elmenhorst an. Die 27-jährige Zustellerin musste per Rettungsdienst zur Behandlung der Bisswunden an beiden Armen ins Krankenhaus nach Bartmannshagen gebracht werden.

Wie die Polizei auf Nachfrage informierte, beabsichtigte die Postbotin, eine Sendung an einem zuvor vereinbarten Abstellort zu bringen, betrat dazu das Grundstück der Empfänger. Ebenfalls zuvor vereinbart wurde, dass der Hund, ein Deutsch Langhaar, für die Zeit der Zustellung nicht frei auf dem Grundstück laufen würde. Jedoch hatte wohl nach ersten Erkenntnissen das Kind der Familie, das zu dem Zeitpunkt allein zu Hause war, das Tier freigelassen. Und dieses folgte dann anscheinend seinem Beschützerinstinkt.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den Hundebesitzer wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung.

Das ELMENHORST-VR Team bedankt sich recht herzlich bei der OSTSEE-ZEITUNG für die Bereitstellung dieses Beitrages.

Artikel der OZ (Lokal Grimmen) 17.04.2020